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10 Tage Kurzurlaub in der Südtürkei
Am 23. Mai fliegen wir gegen 20 Uhr mit Sunexpress ab Zürich in 3 Stunden nach Antalya. Mit der Zeitverschiebung + 1 Std landen wir kurz nach Mitternacht.
Wir werden bereits erwartet und zu einem Minibus geführt, in welchem bereits ein junges Pärchen wartet. Wir vier sind die einzigen Gäste und der Fahrer fährt uns in etwa 25 Minuten zu unserem Fünf Sterne Hotel "Porto Bello" welches im neuen Bezirk Konyalti am schönen Kieselstrand liegt.
Das Hotel ist eine "All Inklusive Anlage" der oberen Kategorie welches in der Vorsaison zu einem günstigen Preis angeboten wurde. Gegen Aufpreis konnte man auch das Spa Programm haben, im Untergeschoss hatte es ausserdem noch ein Hallenbad, Jacuzzi sowie ein Fitness-Studio und der Beauty Salon!
Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und sauber! Jeden Morgen wurden von fünf Angestellten die Liegestühle um den Pool und am Strand gereinigt.
Um zum Strand zu gelangen musste man durch eine Unterführung unter der Strasse durch wo auch die WC -Anlagen waren. Am gepflegten Kieselstrand gab es eine Bar wo es den ganzen Tag über kleine Snacks und Getränke gab. Zwischen 15 und 16 Uhr "Gelati". Hier am Meer hörte man im Gegensatz zum Pool keinen Strassenlärm, am Pool wurde die Strasse mit lauter Musik übertönt.
Die Büfetts`s waren immer frisch und reichlich mit türkischen und internationalen Speisen, der Wein (offen) war eher Durchschnitt jedoch nicht schlecht; an der Bar bekam man Drinks mit nationalem Alkohol wie Raki, Gin, Whisky, Brandy usw. Originale nur gegen Bezahlung.
Montag und Dienstag bleiben wir den ganzen Tag am Strand, nur am Mittag gehen wir für einen kleinen Snack ins Pool-Restaurant. Hier ist Bedienung, wir bestellen eine Vorspeise, Lasagne und ein Bier, die Portionen sind klein aber man kann ja soviel bestellen wie man will und es reicht für den Mittag!
Am 3.ten Tag fahren wir am Morgen nach dem Frühstück mit dem Bus für einen Euro an den Hafen nach Antalya um die Altstadt zu besichtigen. Wir steigen direkt am alten Hafen aus und sind überwältigt vom großartigen Panorama. Von einer grossen Terrasse mit einem Denkmal von Atatürk sieht man auf die Dächer der Altstadt und den Yachthafen, nicht zu vergessen das Wahrzeichen der Stadt das lachsrote Yivil Minarett welches aus dem 13. Jahrhundert stammt. Über ein Gassenlabyrinth gelangt man an Teehäusern mit schönen Terassen mitten durch die Altstadt, den farbenfrohen Basar in Richtung Hafen.
Die Händler sind hier nicht so aufdringlich, bleibt man jedoch stehen wollen sie gleich wissen woher man kommt und sprechen einem in Deutsch an wenn man nicht reagiert in anderen Sprachen! Man bekommt hier alles von gefälschter Markenware zu Gewürze und kleinen Andenken zu einem Spottpreis, jedoch sollte auch hier gehandelt werden!
Auf der anderen Seite des U-förmigen Naturfelshafens entdecken wir ein schönes Restaurant welches eine grosse überdachte Terasse bietet von welcher man einen grandiosen Blick auf die Stadt und das Meer hat. Nach diesem Spaziergang habe ich Lust auf ein Efes, das einheimische Bier!
Auf dem Rückweg hält uns ein Schuhputzer auf welcher sein Werkzeug auf der Strasse aufgestellt hat, wir haben beide offene Wild Ledersandalen und dachten die könne man ja nicht putzen, der Meister belehrte uns eines besseren!
Auf unserem Spaziergang durch die Altstadt befinden wir uns auf einmal mitten in einer Reisegruppe, wir besichtigen ein schönes Restaurant mit einem bezaubernden Blick auf den Hafen. Wir bleiben hier und essen zu Mittag.
Das Restaurant welches sich in der alten Stadtmauer befindet gehört zum C&H Hotel welches gleich daneben ist. Der Eingang ist etwas schwer zu finden, jedoch sehr lohnenswert! Super Essen und aufmerksame Bedienung, da kommen wir nochmals zu einem feinen Nachtessen vor der Heimreise!
Morgen nehmen wir unseren Mietwagen für die nächsten drei Tage in Empfang welcher uns von einer lokalen Autovermietung direkt ins Hotel gebracht wird. Pünktlich zur vereinbarten um 10 Uhr vormittags wird uns der Mietwagen ein Hyundai Tucson 4x4 Automatic Diesel am Donnerstag morgen gebracht. Der Preis inklusive Vollkasko und allen Versicherungen 50 Euro pro Tag unbeschränkte Kilometer!
Ich habe bereits alles für einen Tagesausflug dabei sodass wir gleich starten können: Unser erster Stopp ist der mythologische Wohnort der Chimera in der Nähe von Cirali und Olympos. Er befindet sich an der Küstenstrasse 400 südwestlicher Richtung etwa 40 km ab Antalya, Abzweigung Yarnatas / Cirali dann fährt man noch über eine kurvenreiche aber gute Strasse etwa 10 km stetig bergab zum Strand von Olympos / Cirali.
Es ist alles gut beschildert bis zum Parkplatz wo man das Auto abstellen kann, die restliche Strecke muss dann zu Fuss zurückgelegt werden. Der Eintritt kostet 3 türkische Lira. Es empfiehlt sich beim Kiosk ein Mineralwasser mitzunehmen, da die Strecke doch ziemlich anstrengend ist vorallem wenn man nicht so gut zu Fuss ist! Ich war froh um meine Stöcke, über einen gut ausgebauten Treppenweg, der in großen Teilen noch der antiken Wegführung entspricht, erreicht man nach etwa 30 Minuten das antike Flammenfeld wo sich das Erdgas sobald es mit der Aussenluft zusammenkommt durch einen chemischen Prozess entzündet.
Hier ein Auszug zur Geschichte:
-Das mythologische Fabelwesen Chimera wird in der Antike als Mischung aus Löwe, Ziege und Schlange beschrieben. Da es in der Ilias von Homer auch als bedrohliches, feuerspeiendes Ungeheuer dargestellt wird, lag es wohl nahe, das Flammenfeld von Yarnataş/Çirali als dessen Wohnort anzunehmen. Der aus Xanthos stammende Held Bellerophon tötete die Chimere mit Hilfe seines geflügelten Pferdes Pegasus und wurde dafür mit der Hochzeit mit der Tochter des Königs Iobates belohnt. -Andererseits wurden solche Feuererscheinungen aber auch als sichtbare Zeichen des häßlichen aber äußerst kunstfertigen Gottes Hephaistos gedeutet. Als Sohn von Zeus und als Kunstschmied, der seine Werkstätten unter den Bergen hatte und der die anderen Gottheiten mit Waffen und Schmuck versorgte, wurde er im nahe benachbarten antiken Ort Olympos als Hauptgott verehrt. Die im unteren Teil des Flammenfeldes zu findenden Architekturfragmente deuten auf einen Hephaistos-Tempel hin, der hier von den Bewohnern von Olympos errichtet wurde. Dieser Tempel wurde aber, wie auch an anderen Orten, während des aufkommenden Christentums zerstört und durch eine kleine dreischiffige Basilika, die sich jetzt direkt unterhalb des Flammenfeldes befindet, ersetzt.
Nach dieser interessanten und schweißtreibenden Besichtigung bekamen wir Hunger zumal es auch schon gegen 13 Uhr ging. Wir fahren den staubigen Weg zurück durch das Dörfchen und biegen vor der Hauptstrasse Richtung Strand ab, der Wegweiser zu einem Restaurant führt über ein Flussbett. Augen zu und durch! Wir haben ja einen 4x4 kein Problem! Das hat sich jedoch gelohnt, im einfachen Restaurant direkt am Beach gab's einen feinen frischen Fisch und die Preise waren noch echt türkisch, wir bezahlten einen Bruchteil von Antalya und diese Ruhe hier!
Nach dem Essen geht's weiter nach Olympos, mann hätte etwa 2 km am Strand entlang laufen können, da ich jedoch Probleme habe nahmen wir das Auto und mussten einen Umweg von beinahe 3/4 Stunden machen.
Die Zufahrtstrasse ist mit vielen einfachen Hotels und Restaurants gesäumt, da es ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Olympos ist eine stark überwachsene Ruinenstadt frühste Erwähnungen sind auf das 2 Jh.v.Ch. Auch im Mittelalter hatte Olympos große Bedeutung, als italienische Handelsstädte hier ihre Seestützpunkte unterhielten.
Auch hier kann man sehr viel entdecken und erforschen die meisten Wege (früher Wasserleitungen) sind noch gut erhalten, ich möchte nochmals kommen wenn ich etwas besser zu Fuss bin! Besonders faszinierten uns die grossen reichverzierten Steinsarkophage, Mosaike und Ruinen einer byzantinische Basilika.
Gegen 18 Uhr kehren wir in unser Hotel zurück und geniessen den Abend, vor dem Nachtessen gibt's einen Drink in der schönen Bar: Raki mit Eis und Wasser (ähnlich wie Pastis) Ab 20 Uhr zum reichhaltigen Buffet, welches immer wieder aufgefüllt wurde. Besonders die frischen Salate, Yoghurt- und Quarksaucen waren meine Favoriten. Nach dem Essen einen Verdaungsspaziergang zum Strand wo sich verschiedene Cafés befanden je weiter vom Hotel entfernt desto günstiger waren die Preise!
Die frische Seeluft macht müde sodass wir früh zu Bett gehen und uns für morgen ausruhen da wir wieder ein volles Programm haben.
Heute Freitag geht's etwas früher los diesmal in die andere Richtung: Perge und Side stehen heute auf dem Programm!
Perge liegt etwa 16 km östlich von Antalya, zuerst sieht man das antike Theater welches etwa 14`000 Zuschauer fasste, dann das Stadion mit 15`000 Sitzplätzen und dann die antike Stadt Perge welche durch ein Erdbeben in Trümmer gelegt und dann in sehr kurzer Zeit durch angeschwemmtes Erdreich bedeckt wurde. So entwickelte sich Perge zu einem Glückfall für die Archäologie. Statuen, Mosaike und Reliefs konnten in hervoragenden Erhaltungszustand geborgen werden. Leider kann man das antike Theater mit seinen in Marmor geschlagene Reliefs an der Bühnenwand wegen Einsturzgefahr nicht mehr besuchen.
Nach einer Eintrittsschranke gelangt man zum Hauptteil der Stadt, die von einer bemerkenswert gut erhaltenen Stadtmauer aus dem 3. Jh. v. Chr. eingefasst ist. Besonders an der Ost-Seite findet man Türme, die noch fast bis zu ihrer ursprünglichen Höhe erhalten sind.
Eigentlich hat die Stadt zwei südliche Stadttore. Das neuere Tor schützte die Stadterweiterungen, die zu römischer Zeit, also etwa im 1. Jh. n. Chr. erbaut wurden. Der Erweiterungsteil enthält auf der linken Seite eine großzügige Bäderanlage, bei der auch die damals gebräuchliche Heiztechnik zu bewundern ist. Brunnen, Becken und Ruheräume wechseln sich ab und alles war äußerst luxuriös mit Marmor gestaltet, zum Teil kann man noch Reste dieser Marmorverkleidung an den Wänden entdecken! Das ältere Tor, etwa 80 Meter weiter innen liegend, stammt wie die Stadtmauer aus dem 3. Jh. v. Chr. und ist wesentlich eindrucksvoller, ist es doch innen, hinter den mächtigen Wehrtürmen um einen hufeisenförmigen "Empfangsbereich" erweitert, der zu damaliger Zeit mit Marmor ausgekleidet und mit Statuen geschmückt war (einige dieser Statuen sind im Museum in Antalya zu bewundern). Von hier aus führt der Weg direkt auf die Kolonnadenstraßeund dann weiter in nördlicher Richtung quer durch die Stadt bis zum Nymphäum, wo dann der Akropolis-Hügel die nördliche Grenze der Stadt markiert. Links und rechts der Prachtstraße findet man die alten Wohngebiete und sogar die Reste einer aus byzantinischer Zeit stammenden Kirche. Die Prachtstraße war "zweispurig" angelegt; in der Mitte ein vom nördlichen Nymphäum gespeister Wasserlauf, aussen schattenspendende Säulengänge vor Wohn- und Geschäftshäusern.
Der Vorteil dieser antiken Städte ist ihre ebenerdige und gut begehbare Lage, welche auch für leicht gehbehinderte Leute (wie mich) gut zugänglich ist!
Wir fahren weiter Richtung Side welches etwa 60km von Perge entfernt ist. Side liegt direkt an der Küste süd-westlich von Manavgat auf einer Halbinsel. Side hat einen sehr schönen Altstadtkern mit vielen Restaurants, Bars und Textil- bzw. Souveniergeschäften welche zum shoppen einladen. Wir haben wieder durch Zufall ein gutes Restaurant in einem originell ausgestatteten Innenhof gefunden wo wir sehr gut zu Mittag gegessen haben: Eine Art Rinder Eintopf mit viel Gemüse gekocht in einer Amphore welche am Tisch aufgehämmert wurde! (siehe Fotos)
Nach diesem guten Mahl brachten wir unsere Einkäufe zum Auto und besichtigten noch das antike Theater welches sehr gut erhalten und gegen einen Preis von 10 YTL zu besichtigen war. Die übrigen Ausgrabungen aussert dem Museum waren frei zugänglich! Das Museum wäre sicherlich auch sehr interessant gewesen, da sich darin die Ausgrabungsschätze wie der Sarkophag mit Erosfiguren, Statuen, Gewölbe Reliefs, Ton- , Glas-, Bronzegfässe und Münzen befindet. Ich war jedoch sehr müde von dem vielen umhergehen und konnte kaum noch gehen sodass wir uns am frühen Nachmittag auf den Heimweg machten. Vielleicht kommen wir nochmals ein anderes Jahr??
Morgen Samstag haben wir den Mietwagen zum letzten Mal und wollen es nochmals ausnutzen.
Wir beschliessen heute vor 8 Uhr loszufahren auf der Karte habe ich eine kleine Rundreise ins Landesinnere zusammengestellt: Zuerst geht es Richtung Antalya, dann links in die Berge, wir fahren Richtung Korkuteli auf 1020 m.ü.M. Vorher besuchen wir jedoch nochmals eine antike Königsstadt nämlich Termessos welche im Nationalpark "Milli Parki" liegt, nachdem wir durch die Schranke fahren und 10 Lyra bezahlten geht es noch ca. 9km auf steilen Serpentinen Kurven zum grossen Parkplatz auf knapp 1000 m üM.
Von hier aus muss man noch eine halbe Stunde zu Fuss gehen, es gibt 2 Wege einer steil, der andere etwas länger dafür besser zu gehen. Wir wählten den letzteren, da ich diese Woche nicht in der Physiotherapie war, betrachtete ich diesen Aufstieg als Training da jeder Muskel meiner Oberschenkel dabei trainiert wurde beim ausbalancieren mit den Gehstöcken! Etliche Male war ich kurz davor aufzugeben und wieder abzusteigen, da ich wieder starke Schmerzen in der Leiste hatte.
Der Aufstieg hatte sich jedoch gelohnt. Termessos die antike Ruinenstadt liegt auf einer Höhe von 1050 Meter direkt am antiken Berg Solymos und wiederstand dank ihrer einmaligen Steillage und dem Mut der pisidischen Bewohner sogar Alexander dem Grossen. Sie ist heute noch sehr gut erhalten wenn man bedenkt dass sie archäologisch noch nicht erforscht ist jedoch notdürftig gesichert.
Hier eine gute Seite aus dem Netz über historische Orte aus der Türkei:
Nach gut 2 Stunden sezten wir unsere Reise fort, in Korkuteli machen wir nur einen kleinen Stop und vertreten uns ein wenig die Beine bevor wir weiter Richtung Elmali fahren. Wir sind nun im Hochland auf über 1000m Höhe in der Ferne sehen wir die schneebedeckten Berge des westlichen Taurusgebirges. Die endlos scheinende Landschaft erinnerte uns an die patagonische Steppe! Hier wird auch Wein angebaut. Bevor es wieder Richtung Küste geht kommen wir an einem künstlich angelegten Stausee vorbei. Der Weg führt wieder über Pässe, auf einmal ist die Strasse blockiert, eine Herde Ziegen kommt quer feldein die Hirtin lächelt uns zu. Wir überqueren gerade den Sinekci Pass auf 1380 m.ü.M. Man kann sich gar nicht vorstellen dass die Ziegen auf diesem kargen Boden Nahrung finden. Noch ein Pass der Kuruova 1560 m.ü.M. Eine Landschaft wie im Jura!
So geht es weiter etwa 2 Stunden bis an die Küste, dabei wollten wir noch die versunkene Stadt besuchen in der Kekova Bucht.
Dann endlich nach endloser Fahrt sind wir wieder auf der Küstenstrasse D 400 Malerisch versteckt in einer stillen Bucht der Lykischen Küste liegt Kas, der erste Blick eine Moschee mit einem blauen Minarettspitz die Häuschen kleben wie Schwalbennester am Hügel, der Blick schweift über verschiedene kleine Inseln im Meer zu der schönen Bucht mit den Yachten und Ausflugsschiffen. Es ist späterer Nachmittag als wir uns nach einer kleinen Erfrischung in einer der vielen Bars am Strand nach Kekova aufmachen. Wieder auf der Küstenstrasse fahren wir Richtung Antalya nach einigen Kilometern biegt die Strasse Rechts ab Richtung Kaleücagiz.
In der Ferne sehen wir das Meer jedoch begegnen wir zuvor noch einer Schafsherde und kurz darauf zwei Esel am Strassenrand. Als wir ins Dorf Kaleücagiz kamen dachten wir im ersten Moment dass wir uns verfahren haben. Die Gässchen wurden immer enger und schmaler und wir wollten bereits kehrt machen als ein Mann uns fragte ob wir zum Hafen möchten um eine Fahrt zur versunkenen Stadt zu machen? Als wir bejahten stieg er kurzerhand ein und dirigiert uns zum Hafen wo wir in einen alten Kahn mit einem noch älteren Fahrer einstiegen. Wir hatten somit eine Privattour zu der versunkenen Stadt!
Die antike Stadt Kekova liegt auf der felsigen und recht steilen Nordseite der Insel Kekova. Teile des Stadtgebietes sind sogar unter Wasser, da sich das Land hier in den letzten 2000 Jahren um etwa 5 Meter abgesenkt hat. Da das Betreten der Insel verboten ist, können die Ruinen nur von einem Boot oder Schiff aus besichtigt werden.
Nach der einstündigen Bootstour hatten wir noch einen feinen Fisch mit Salat zum Nachtessen danach ging es Richtung Hotel zurück. Wir brauchten 3 Stunden für die 180km da die Küstenstrasse in diesem Abschnitt sehr kurvenreich ist. An diesem Abend kamen wir erst gegen 22:30 zurück!