Im Altertum berichteten die Gewürzhändler von der unbeschreiblichen Schönheit Serendibs, wie sie die Insel damals tauften. Später wurde daraus Ceylon, heute nennen die Singhalesen ihr Land stolz Sri Lanka, das königlich leuchtende Land.
Mit palmenumsäumten Traumstränden, atemberaubenden Berglandschaften im Landesinnern sowie einer reichen Kultur und Geschichte mit historischen Tempeln!
Die rot eingezeichnete Linie auf der Karte zeigt den Verlauf unseres 4 - Tages Ausfluges.
Nach 9 1/2 Std. Flugzeit ab Zürich mit "Sri Lankan" landen wir um 2.30 früh auf dem Flughafen "KATUNAYAKE" in Colombo!
Unser Hotel "Royal Palms" liegt an der Süd-Westküste in Kalutara.
Hotel Royal Palms
-Lage: Am kilometerlangen Strand von Kalutara, rd. 40 km südlich von Colombo. (entgegen anderen Berichten aus Holidaycheck können wir eine starke Verschmutzung des Strandes nicht bestätigen, ausser bei starker Flut können Verunreinigungen auftreten wie überall)
-Unterkunft: 124 elegant und stilvoll eingerichtete, geräumige Gästezimmer mit Meersicht, Bad, Dusche, WC, Haartrockner, Klimaanlage, Telefon, Satelliten-TV mit Videokanal, Musikanlage, Minibar, Safe, Balkon oder Terrasse zum Meer hin ausgerichtet
.-Ausstattung: Im zentralen Haupttrakt befindet sich die grosse Hotelhalle mit Rezeption, Lobby, Shopping-Arkade und Lounge-Bar, von der aus Sie einen herrlichen Ausblick über die Gartenanlage bis zum Meer geniessen können. Im Parterre das Hauptrestaurant und ein Spezialitätenrestaurant.
-Im Spezialitätenrestaurant "ORIENT" feiere ich meinen 45. Geburtstag mit Hummer und Champagner!
-Die Zimmer sind in den unmittelbar an den Haupttrakt angrenzenden 3-stöckigen Flügeln untergebracht. Der rund um die Uhr geöffnete Coffee-Shop (beim Schwimmbad) bietet leichte Gerichte und Snacks und am Abend Grillgerichte an.
-Auch das gibt`s im indischen Ozean besonders in der Monsumzeit es taucht eine schwarze Wand aus dem Nichts auf, es stürmt und windet und kurze Zeit später öffnet "Buddha" seine Tore!
-Unsere persönliche Meinung zum Hotel Royal Palms:






-Sehr schön gelegenes Hotel direkt am Kalutara Strand, leider sind die Strände auf Sri Lanka alle öffentlich und nicht besonders gepflegt, das Meer ist besonders in der Monsumzeit sehr gefährlich da es zu sehr starken Strömungen kommen kann.
-Das ganze wird durch die grosszügige Poolanlage mit "Bubble Bath" und im hinteren Bereich Tiefbecken 2,2 m kompensiert. Ausserdem wird das Pool jeden Abend und Morgen gründlich gereinigt.
An der Poolbar gibt es von morgens bis Abends erfrischende Getränke (leider sind die meisten Fruchtsäfte aus dem Tetra Pack und das in einem Land wo Mango, Orangen, Bananen usw. im Überfluss vorhanden sind. 1 Mango kostet auf dem Markt 1 Rupie CHF -.13 Rp)
-Bequeme Liegestühle und genug Schattenplätze, die Poolboys bringen die Schaumstoffauflagen und freuen sich auf ein kleines Trinkgeld zwischen 50 und hundert Rupien ( CHF -.65 bis 1.30 ) dafür bekommt man jeden Morgen einen schönen Platz unterm Sonnenschirm, seid nicht zu kleinlich! Für uns ist das nichts bei unserem Einkommen. ( Ein gut verdienender Angestellter in Sri Lanka hat ein Monatsgehalt von CHF 400.- )
Auch dem Zimmerboy sollten Morgens und Abends ein kleines Trinkgeld gegeben werden, es kommen immer Verschiedene so haben alle etwas; dasselbe gilt auch im Restaurant beim Nachtessen, da kann man schon mal einen hunderter oder auch 2 geben das Trinkgeld kommt in eine Box und wird aufgeteilt!
Das ganze Personal ist sehr sehr freundlich und zuvorkommend!!!
-Die Büffets sind immer gut gefüllt und es hat sehr viel Auswahl auch einheimische Speisen wenn man es etwas schärfer mag, immer probieren! Viele frische Früchte und kunstvolle Desserts besonders empfehlenswert das Schokolade Mousse mit Schweizer Schokolade lecker, lecker!
-Eine Flasche guter Rotwein ( Jacobs Creek ) kostet umgerechnet ca. CHF 15.- und das im Restaurant bei uns etwa gleicher Preis im Supermarkt ! Im Spezialitätenrestaurant "Orient" gibt es meistens frischen Fisch à la Carte (sehr günstig).
-Vom italienischen Restaurant waren wir etwas enttäuscht, wir haben es 2 x probiert das Fleisch war sehr zäh und verhältnismässig teuer.
-Alle 14 Tage wird für 700 Rupies eine Musik- und Feuershow in der Disco angeboten! Sehr professionelle moderne Darbietung unbedingt sehenswert, vielleicht etwas Watte mitnehmen.... für unsere Ohren etwas laute Musik! (sind keine Disco Besucher) Freie einheimische Getränke sind inklusive. Old Arrak mit Soda ist sehr gut, schmeckt wie Cognac und wird aus Kokosnüssen hergestellt.
-In der Hotelanlage gibt es noch ein Fitnesscenter, 2 Schmuckgeschäfte und ein Souveniershop, wo man alles bekommt auch Sonnencreme und Tauchbrillen usw. die Postkarten sind übrigens günstiger als in Kalutara auf dem Markt!
Vom Hotel aus können günstige Taxis bestellt werden die einem sehr preiswert zur Verfügung stehen ( unsere Erfahrung: ausserhalb der Anlage kommt es teurer auch mit handeln! )
Eine Tuk-Tuk fahrt ist sehr interessant jedoch gefährlich, da die meisten Fahrer keinen Führerschein besitzen und wirklich halsbrecherisch fahren; ausserdem fahren sie einem gerne zum Spice-Garden wo man zu überhöhten Preisen alle möglichen Gewürze und Heilmittel angeboten bekommt VORSICHT !!! auf dem Markt sind die Gewürze frischer und kosten etwa ein Drittel
Selbstverständlich sind die Fahrer und die Verkäufer sehr sehr freundlich und man bekommt sogar frischen Kräutertee angeboten. Vorsicht ist ebenfalls bei Ayurveda-Angeboten durch Fahrer und Strandboys geboten, die in der Regel nicht seriös sind. Vertrauen Sie nur dem Hotelangebot oder Ihrer Reiseagentur, das können Sie auch noch direkt an Ort und Stelle buchen.
Wichtig ist dass diese Ayurveda Kuren durch speziell ausgebildetes Personal und unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden!
Wir werden um 08.00 von unserem deutschsprachigem Reiseleiter Anil und dem Chauffeur in einer bequemen Limousine abgeholt.
Wir fahren der Küste entlang über Beruwala, ca. 10 km nach Bentota an der Kosgoda Beach ist der Schildkrötenbrutplatz der 1970 durch die schwedische Firma Victor Hasselblad gegründet wurde.
Hier werden kleine, frisch geschlüpfte Meeresschildkröten noch 3 Tage lang in Wasserbecken versorgt und dann erst ins Meer gebracht. Dadurch überlebt ein weitaus höherer Prozentsatz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere. Einige wenige grosse Exemplare bleiben auch da. Unterwegs nach Galle besuchen wir an der Strassenseite einen Markt.
An der Küste zwischen Koggala über Ahangama nach Weligama kommt man an eigenartigen Pfählen, die aus dem Wasser ragen, vorbei. Fischer, die von diesen Stelzen aus mit Angeln oder Netzen fischen. Diese Fischfangmethode ist weltweit einzigartig! Die ganze Show wird jedoch nur noch für die Touristen abgezogen gegen Bezahlung der Reiseverantsalter!
-Die Altstadt von Galle:
Ganz im Süden der Westküste liegt die alte Hafenstadt Galle mit ca. 120 000 Einwohnern. Der Name geht auf das singhalesische Wort gala (Rastplatz) zurück.
Aus der Zeit der holländischen Besatzung stammen die Befestigungsanlagen am Hafen (um 1669) und die Stadtmauern um die Altstadt, auch Dutch Fort genannt.
Die UNESCO erklärte die Stadt 1987 zum Weltkulturerbe!
Foto-Stopp direkt im Zentrum von Galle!
-Unterwegs auf der Heimfahrt treffen wir einen Arbeits-Elefanten der den Verkehr aufhält! Gegen Abend sind wir wieder in unserem Hotel zurück und freuen uns bereits auf unsere 4 - tägige Rundreise um das Landesinnere zu entdecken!
Die Tagesstrecken sind kilometermässig nicht so gross, jedoch muss man genügend Zeit berechnen, da es keine Autobahnen und sehr oft Staus gibt, besonders in grösseren Städten. Ausserdem sind die Strassenverhältnisse zum Teil so schlecht dass man nur langsam fahren kann, die Beschilderung lässt auch zu wünschen übrig. Es lohnt sich auf jeden Fall die Ausflüge über den Reiseanbieter im Hotel zu buchen, bei Kuoni deutsch sprechender Reiseleiter und Fahrer im Privatauto!
Mittwoch Morgen 5. Mai 2004 um 5.30 Uhr
holte uns Anil und sein Chauffeur im Hotel ab zur 4-Tages Tour; unser erster Stopp das Elefantenwaisenhaus "PINNAWELA" Einige Kilometer von der Stadt Kandy entfernt liegt in Kegalla das Elefantenwaisenhaus. Hierhin bringt man seit einigen Jahren elternlose junge Elefanten, die man im Dschungel findet.
Inzwischen leben dort über 60 indische Elefanten, zu deren charakteristischen Merkmalen ihre hell gefleckte Stirn zählt.
-In vielen Fällen töten Einheimische Elefantenmütter, weil diese die Felder bei ihrer Nahrungssuche zerstören. Die großen Tiere fallen beispielsweise in Gruben und sterben. Aber es kommt auch vor, dass die Babys in diese Fallen stürzen und sich nicht mehr aus eigener Kraft daraus befreien können.
-Meist sind es Wildhüter, die die jungen Elefanten aus ihrer schlimmen Lage befreien. Die Tiere werden nach Pinnawela gebracht, wo die Herde Neuankömmlinge sofort aufnimmt.
-Im Waisenhaus gibt man allen Tieren einen Namen. Bis zu ihrem fünften Lebensjahr bekommen die kleinen Elefanten neben der Blätter- und Holznahrung dreimal täglich Milch aus der Flasche, was dazu führt, dass sie sehr stark an den Menschen gewöhnt sind.
-Innerhalb weniger Sekunden trinken die jungen Elefanten ihre fünf Liter Flaschenmilch leer.
-Die Tiere, die nicht im Waisenhaus geboren wurden, haben fast alle eine tragische Vorgeschichte. So fällt zum Beispiel der sehr imposante, erwachsene Elefantenbulle Rajah auf; Rajah ist einer der wenigen Elefanten, die massive Stoßzähne tragen.
-Sein Elfenbein ist ihm beinahe zum tödlichen Verhängnis geworden. Im Dschungel wurde er vor einigen Jahren von Wilderern angeschossen. Bisher kamen aus den noch immer entzündeten Wunden über 30 Geschosse zum Vorschein und man vermutet noch weitere Kugeln unter seiner Haut. Was jedoch am schlimmsten ist: Zwei Kugeln trafen Rajahs Augen, der große Bulle ist deshalb blind. Wildhüter fanden das blutende, vollkommen verstörte Tier und brachten es ins Waisenhaus.
-Nach diesem beeindruckenden Besuch bei den Elefanten führen wir unsere Reise fort über Reisfelder zu unserem nächsten Ziel "Polonnaruwa und Dambulla" nach einem kleinen Zwischen-Stopp fahren wir zur "Habarana Lodge" wo wir unsere erste Übernachtung haben.
Ganz in der Nähe besuchen wir die alte Königstadt.
Nachdem Anuradhapura zu Beginn des 11. Jahrhunderts von indischen Eroberern besetzt wurde, wurde der Regierungssitz nach Polonnaruwa verlegt. Die erhaltenen Bauwerke sind Überreste aus der Regierungszeit von nur zwei Königen. Die Stadt war großzügig gestaltet. Drei Stadtmauern wurden errichtet, und zahlreiche Parks, Gärten, Paläste, Tempel und Schreine schmückten die Stadt. Ein gut ausgebautes Kanalnetz und ein künstlicher See (Parakrama Samudra) sicherten die Wasserversorgung.
Unterwegs zu dieser Königstätte fahren wir nachmittags durch eine einsame Landstrasse und begegnen wilden Elefanten, Ziegen, Wildschweinen und sonstigen Tieren.
Nach dem interessanten Besuch dieser archäologischen Stätte fahren wir gegen Abend zurück zum Hotel "Habarana Lodge" unterwegs treffen wir erneut auf wilde Elefanten direkt am Strassenrand!
Die Felsenfestung Sigiriya war eine Nachbildung des Wohnsitzes „Kuvera", das war der Gott des Reichtums.
-Auf halber Höhe des Felsens erreicht man über eine steile Treppe eine Galerie, von der eine Wendeltreppe zu den weltberühmten Fresken führt. Inschriftenforscher geben an, daß von der ursprünglichen Existenz von über 500 solcher Portraits ausgegangen werden kann. Heute sind nur noch 19 erhalten.
-Auf der Nordwestseite des Felsens führt ein Pfad von der Galerie zum Gipfel. Dieser Pfad wird von einer Mauer geschützt, die von einem solch hochpolierten Putz bedeckt ist, daß man sich trotz jahrhundertelanger Wettereinwirkung fast darin spiegeln kann. Entlang des Pfades sieht man die Sigiriya-Graffiti, das sind von Pilgern eingravierte Unterschriften und Reime.
-Der Gipfel des Felsmassivs hat eine Flächenausdehnung von über 12000 qm. Eine Außenwand des Palastes wurde an das äußerste Ende des Abhangs gebaut. Der Lustgarten auf der Westseite des Felsens ist mit Seen, kleinen Inseln, Spazierwegen und Pavillons geschmückt.
Leider konnten wir den bekannten Berg nur aus der Ferne besichtigen, da eine Schulklasse vor wenigen Tagen ein Bienen Nest mit Steinen beworfen hat und ein grosser Bienenschwarm alle angreift die in die Nähe kommen! (viele der Kinder mussten ins Spital eingewiesen werden)
Die Fahrt geht weiter nach Dambulla, Dambulla - Tempelanlagen des Höhlentempels, der neue Goldene Tempel am Fusse des Felsmassivs. Besuch im Lucky Land, Ayurveda, Heilkräuer und Spice Garten.
-Besonders der Saft der roten Ananas wird als Schlankheitsmittel angepriesen.
-Haben diverse Mittelchen gegen Arthrose, Besenreisser, und Übergewicht gekauft, im Moment probiere ich das Rotöl mit Kräuterbalsam (Wathahareni) zum einreiben und den Kräutersirup gegen meine Hüftarthrose und Gelenkschmerzen Im Moment haben sich die Symptome eher verschlechtert aber wer weiss....... das soll ja bei den Homöopathischen Mittel auch so sein.
-Sobald eine deutliche Besserung eintritt lasse ich es Sie wissen!
.....Hat bis jetzt nichts genutzt, das nächste Mal fallen wir nicht mehr auf diese Händler rein!
Hier noch ein Mildes Curry Rezept für 4 Personen:
500 g Fleisch, Fisch oder Gemüse,
4 Knoblauchzehen, 4 Peperoni, 6 Zwiebeln, 1 EL Essig, 1 TL Chili Pulver
1 EL mildes Curry Pulver, 1 Stück Zimt (geschnitten), 1 TL Mandelextrakt,
1 Prise Safran oder Kurkuma, 1/2 TL frischen oder getrockneten Ingwer
Die fein geschnittenen Zwiebeln und Peperoni zusammen mit dem Curry-Pulver anbraten. Wenn die Zwiebeln braun sind, den klein geschnittenen Knoblauch hinzufügen. Dann das klein geschnittene Fleisch bzw. den Fisch oder das Gemüse mit Ingwer und Safran hinzugeben. Eine Tasse Wasser und den Essig zugiessen. Gut umrühren kurz anbraten und dann 20 Minuten bei schwacher Hitze weiterkochen lassen. Nach Belieben kann man einen Becher Joghurt oder Halbrahm hinzugeben.
Samstag 8. Mai 2004 good bye Tea Factory ! Wir kommen wieder.... der Aufenthalt hier war viel zu kurz....
bevor wir jedoch in unser Hotel Royal Palms in Kalutara zurückkehren machen wir noch eine kurze aber sehr eindrückliche Bahnfahrt von ca. 45 Minuten.....
Bereits anno 1867 fuhr die erste Eisenbahn von Kandy nach Colombo. Wichtigste Fracht waren kostbare Ceylongewürze wie Kardamom, Muskatnuss, Pfeffer und Zimt. Später kam Tee dazu. Seit 1885 fährt die Bahn für die Teefarmen von Kandy hoch auf 1700 Meter nach Nanu Oya. Inzwischen führt die Strecke durch die Teeberge noch weiter bis in die Orte Ella und Badulla. Pünktlich fährt die alte Bahn, rattert durch Tunnels und rauscht sicher über schwindelerregend hohe Brücken, durch endlose Kurven und über Schluchten.
Für Touristen wurde diese Strecke für 3,50 Euro zur Traumroute im Observation Car Überzogen von einem dichten Teppich aus sattgrünen Teesträuchern. Bunten Blüten gleich, leuchten die farbigen Saris der Pflückerinnen heraus. Dazwischen Pinienwälder und Tulpenbäume, übersät mit roten Blüten.
Die Spitzentees kommen aus den Bergen um Nuwara Eliya, Dimbulla und Uva. Sie in den großen Teefabriken zu kosten und die Produktion zu besuchen ist so interessant wie der günstige Preis. Für ein Kilo vom besten Tee verlangt man 4,50 Euro.