Wegen der historischen und kulturellen Sehenswürdikeiten wie die Sagrada Familia, die gotische Kathedrale, den Park Güell, das Picasso Museum usw. ... ist Barcelona immer wieder sehenswert. Auf der berühmten Promenade La Rambla trifft man sich.Mit der Seilbahn auf den Montjuïc fahren, von wo man ein atemberaubendes Panorama auf die Stadt und die Küste hat.
Les Rambles:
In ganz Spanien kennt man Barcelonas Rambles als belebte Flanier- und Einkaufsmeile.Die etwa 1,5 Kilometer lange Rambles führt vom Placa de Catalunya bis zum Hafen.
Man kann sich zum Beispiel in eines der zahlreichen Straßencafés setzen und die anderen Leute beobachten: Man sieht Straßenhändler und Straßenkünstler, Musiker und Maler sowie viele Touristen und Einheimische. Wenn man die Rambles entlang schlendert kommt man an vielen prächtigen Gebäuden vorbei, wie zum Beispiel den Palau Güell (von Gaudí), den Palau Moja oder den Palau de la Virreina.
Sehenswert sind darüber hinaus das weltbekannte Gran Teatre del Liceu und der Markt La Boqueria, auf dem vorwiegend Obst, Gemüse und andere frische Lebensmittel verkauft werden.
Mit der Funicular und Telefèric zum
Castel de Montjuïc
Das Castel ist eine Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert, in dem sich heute ein Militärmuseum befindet. Von hier oben hat man eine sehr schöne Aussicht auf die Millionenstadt!
Auf dem Rückweg vom Castello spazieren wir durch herrliche Parkanlagen; vorbei an der Fundació Joan Miró in Richtung Palau National....
Plaça de Espanya:
Das Museu d´Art de Catalunya befindet sich im Palau Nacional. Hier kann man sich Gemälde, Skulpturen und diverse andere Meisterwerke katalonischer Künstler anschauen.
Schau und Spektakel
Die Plaça de Espanya, einer der größten Plätze Barcelonas, entstand im Jahre 1929 zur Weltausstellung. Auf einer Seite des Platzes erhebt sich die 1899 erbaute Stierkampfarena (Plaza de Toros), in der die meiste Zeit des Jahres Konzerte stattfinden. Auffallend sind auch die beiden Türme aus Ziegel, die dem Glockenturm des Markusdoms in Venedig nachempfunden sind und ebenfalls für die Weltausstellung 1929 gebaut wurden. An ihrem Ende befindet sich die 'Font Màgica', ein großer Springbrunnen, an dem im Sommer Musikspektakel stattfinden.
Von seinen Stufen öffnet sich der Blick auf die Plaça d’Espanya und den Font Mágica, den "magischen Brunnen", der Form und Farbe seiner Wasserstrahlen nach dem Rhythmus von Musik ändert.
Park Güell:
Der Park Güell entstand aus dem Wunsch Eusebi Güells, eine Gartenstadt auf der 20 Hektar großen Fläche eines privaten Grundstücks zu errichten. Mit der Ausführung beauftragte er Antonio Gaudí, der den Bau zwischen 1910 und 1914 leitete. Die Gärten, die heute der Öffentlichkeit zugänglich sind, sind jedoch nur ein kleiner Teil des ehrgeizigen Projekts.
Besonders der Eingangsbereich, wo eines der bekanntesten Symbole Barcelonas, ein schillernder Drachen Salamander, die Besucher empfängt. Besonders interessant auch ist die Plaça Circular, eine Art Balkon, der mit 'Trencadís' - bunten Mosaiksteinen ' geschmückt ist und einen wunderschönen Blick über Barcelona bietet. Eine Besonderheit ist die angeblich längste Bank der Welt, die den Platz rahmt.
Ein anderes Highlight ist der sogenannte 'Saal der hundert Säulen'. Er befindet sich unterhalb der Plaça Circular, die er mit seinen 84 Säulen trägt.
Der Park, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist zudem ein idealer Spielplatz für Kinder.
Barri Gotic:
Das Barri Gotic, das gotische Viertel Barcelonas, liegt unmittelbar neben der La Rambla und war für uns dadurch sehr gut erreichbar. Wir gingen mehrmals durch die kleinen Gassen dieses Stadtteils.
Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Hier findet man die ältesten Spuren Barcelonas: Barcino, eine Siedlung aus dem Beginn unserer Zeitrechnung, die als Ursprung Barcelonas gilt.
Besonders sehenswert fanden wir die Kathedrale, Reste der einstigen Stadtmauern und die mittelalterlichen Gässchen.
Außerdem trifft man, wie auf der La Rambla, überall Künstler und unterhaltsame Musiker an
Sagrada Familia:
Die Kathedrale Sagrada Familia ist das bekannte Wahrzeichen von Barcelona.
Architekt war Antoni Gaudi, der die Planung des Baus bereits 1883 in Angriff nahm und bis zu seinem Tode (1926) an der Durchführung arbeitete.
Die Sagrada Familia ist jedoch bis heute unvollendet, einige Türme fehlen noch immer.
Finanziert wurde dieser gigantische Bau allein von Spendengeldern, was gleichzeitig der Hauptgrund dafür war, dass die Bauarbeiten immer wieder ins Stocken gerieten. Wenn man die Sagrada Familia zum ersten Mal sieht, wird man beeindruckt sein.
Die runden, spitz zulaufenden Türme erreichen eine Höhe von 100 Metern und wirken, als wären sie organisch gewachsen. Dieser für den Architekten Gaudí typische Baustil verleiht der riesigen Kathedrale ihre Einzigartigkeit. Einen der Türme kann man über eine Wendeltreppe oder mit einem Aufzug erklimmen. Für die 400 Stufen der Wendeltreppe sollte man allerdings eine gut Kondition haben.
Von der in 60 Meter Höhe gelegenen Aussichtsterrasse wird man jedoch mit einem fantastischen Blick auf das Häusermeer von Barcelona belohnt.